Idee

Anfang 2009 hat sich eine Gruppe von Ärzten und Pflegekräften getroffen, um zu überlegen, wie die Behandlung von Patienten, die an chronischen Wunden leiden, verbessert werden kann. Aus dieser Idee heraus haben wir das „Wundnetz Kiel“ als eingetragenen Verein gegründet, die Gemeinnützigkeit ist angestrebt. Der Verein stellt eine Koordinationshilfe zu einer gezielteren Wundversorgung dar.

Der Verein fördert die Vernetzung der beteiligten Kliniken, Ärzte, Wundtherapeuten, Pflegedienste und -einrichtungen, Podologen, Orthopädietechniker, Homecareunternehmen, Sanitätsfachhandel, Apotheken und Industrie sowie der Kostenträger, Ärztekammer und KV.

Ziele

Vernetzung
Der Patient wird zum Mittelpunkt der vernetzten Organisation zwischen ambulanter, stationärer und nachstationärer Versorgung. Dies wird erreicht durch eine kompetente und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller den Patienten behandelnden und betreuenden Fachbereiche.

Wirtschaftlichkeit
Eine verkürzte Heildauer von chronischen Wunden wird durch eine therapeutisch und ökonomisch effiziente Versorgung angestrebt.

Qualitätssicherung
Die Standardisierung der Wundversorgung und deren Verbindlichkeit im ambulanten und stationären Bereich wird im Rahmen der §§ 112 ff SGB XI umgesetzt.

Fortbildung
Angebote von Schulungen und Workshops sowie regelmäßige Mitgliederversammlungen mit Fachvorträgen unterstützen die Kompetenz unserer Mitglieder und der beteiligten Partner.

Leistungen

  • Koordination fachübergreifender Behandlung und Betreuung von Patienten mit chronischen Wunden
  • Entwicklung und Definition von Standards zur Wundversorgung
  • Beratung, Anleitung und Schulung von Patienten mit chronischen Wunden und deren Angehörigen
  • Förderung und Erhaltung der Lebensqualität von Patienten mit chronischen Wunden
  • Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Fachverbänden und -organisationen DGfW, ICW sowie anderen Wundzentren im Bundesgebiet
  • Organisation und Durchführung von Fortbildungen und Workshops

versorgungKonzept

Die optimale Versorgung der Patienten erfordert eine fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen stationärer und ambulanter Pflege, zwischen Arztpraxen und Krankenhäusern, gegebenenfalls unter Einbeziehung von Angehörigen, Physiotherapeuten, Podologen, Orthopädieschuhmachern und -technikern sowie von Produktherstellern, Homecareunternehmen, Sanitätsfachhandel, Apotheken und Kostenträgern.