Jul 122018
 
Teilnehmer sitzen auf den Stühlen im Tagungsraum des Hotels

Wundnetzveranstaltung am 06.06.2018

Am 06. Juni trafen sich rund 80 Teilnehmer zur zweiten Wundnetzveranstaltung des Jahres 2018 im Kieler Hotel Atlantik. Nach Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Wundnetz Kiel, Axel Bethke, wurde das spannende Thema der postoperativen Wundheilungsstörungen (postOP WHST) am Beispiel der Gefäßchirurgie der imland Klinik Rendsburg erörtert.

Dr. med. Markus Siggelkow, Chefarzt der Abteilung für Gefäß- und Thoraxchirurgie der Klinik, führte das Publikum im Wechsel mit Ina Bartels, Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Zertifizierte Wundexpertin ICW und Zertifizierte Gefäßassistentin, durch einen interessanten Vortrag. Es gelang den Vortragenden die perspektivisch verschiedenen Sichtweisen von und auch die Schnittstellen zwischen den Fachbereichen Chirurgie und Wundtherapie herauszuarbeiten.
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Feb 272018
 
Daniela Töbelmann bei der Präsentation des Themas

Daniela Töbelmann sucht Probandinnen

Frau Daniela Töbelmann, Mitarbeiterin an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Fachbereich Humanbiologie, stellte auf der Wundnetzveranstaltung am 7. Februar 2018 das Thema ihrer Doktorarbeit vor.

Sie sucht dringend Damen ab 60 Jahre als Probanden für eine kostenlose Analyse: „Wie verändert sich die innere Uhr und der oxidative Stress des Menschen mit zunehmenden Alter?“ Die Untersuchung läuft über 24 Stunden, in denen im Abstand von 4 Stunden Speichelproben gesammelt werden.

Was bringt diese Studie den Teilnehmerinnen?

  • Informationen über Ihren persönlichen oxidativen Stresswert
  • Eine Bestimmung Ihrer Fett- und Muskelmasse
  • Bestimmung der Menge des Eiweißes, das vor freien Radikalen schützt

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Feb 262018
 
Blick auf die Teilnehmer

Wundnetzveranstaltung am 07.02.2018

Auch in diesem Jahr lud das Wundnetz Kiel am 07.Februar 2018 wieder zu einer Fortbildungsveranstaltung in das Hotel ATLANTIC ein. Zirka 80 Teilnehmer erwarteten mit Spannung den Vortrag von Jürgen Schwabe zum Thema „Die chronische Wunde aus Sicht der Kostenträger und der Politik“. Wie immer ein heiß diskutiertes Thema, besonders durch die angespannte aktuelle Situation des Fachkräftemangels in der Pflege.

Der Hauptreferent, Jürgen Schwabe, ist seit 2017 für die Firma medi GmbH & Co. KG als Krankenkassenmanager Medical National tätig. Von 1986 bis 2016 arbeitete Herr Schwabe für die BARMER GEK, davon 16 Jahre als Abteilungsleiter der Leistungsabteilung. Als Vertragsreferent gehörte die Ausarbeitung, Entwicklung und Umsetzung von Selektivverträgen (auch chronische Wundversorgung) zu seinen Aufgaben. Dreißig Jahre Berufserfahrung bei einem Kostenträger in der Leistungsbewilligung! Dieser Erfahrungsschatz ist Gold wert und darf von uns gerne genutzt werden. Für dieses Angebot bedanken wir uns schon jetzt bei Herrn Schwabe.

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Sep 122017
 
Behandlung mit "Plasma-ONE"

Behandlung mit „Plasma-ONE“. Foto überlassen von der REGENO® GmbH

Plasmamedizin ist die zusammenfassende Bezeichnung für die Anwendung von physikalischen Plasmen für therapeutische Zwecke. Es handelt sich dabei um ein vergleichsweise neues und interdisziplinäres Wissenschaftsgebiet an der Schnittstelle zwischen Physik, Medizin und Biologie. Die Einsatzgebiete von Plasmen im Bereich der Medizin sind vielfältig und umfassen beispielsweise die Desinfektion oder Sterilisation von Medizinprodukten, von Körperoberflächen und von lebendem Gewebe. Plasmen beeinflussen zudem die Wundheilung, die Blutgerinnung und die Geweberegeneration. In der Wundmedizin, sowie in der Dermatologie und weiteren medizinischen Fächern gewinnt Kaltes Plasma daher zunehmend an Bedeutung, denn die antimikrobielle Komponente zusammen mit der Stimulation regenerativer Heilungsvorgänge hat bei der Behandlung vor allem chronischer Wunden sehr gute Erfolgsaussichten. Zum Einsatz in der Medizin kommen dabei Niederdruckplasmen verschiedener Zusammensetzung.

Die Fülle vielseitiger biologischer Effekte, die “kalte” Plasmen ermöglichen, bildet derzeit ein herausragendes Merkmal unter den vielen aktuellen Entwicklungen in der Medizin. – Greifswald, im Februar 2016 PD Dr. med. Georg Daeschlein (Universitätsklinik Greifswald)

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