Aug 032015
 

2. Acne inversa Tag, WürzburgAm 31.10.2015 findet der 2. Acne – inversa Tag Deutschland am Universitätsklinikum Würzburg statt.

Themen

  • Acne-inversa-Sprechstunde
  • Psychische Auswirkungen chronischer Erkrankungen
  • Infos der Fa. Lenicura Katharina Reinhard zur neuen LAIght-Therapie bei Acne inversa
  • Fragerunde & Erfahrungsaustausch

Mehr Infos und Anmeldung unter → akne-inversa.org

Hintergrundinformationen
Acne inversa ist eine Entzündung der Talgdrüse und äußeren Wurzelscheide der Terminalhaarfollikel. Hauptsächlich betroffen sind der Bereich unter den Achseln, die Perianal- und Perigenitalregion und die Leistengegend. Durch eine Verhornungsstörung der Talgdrüse kommt es zu einer Verlegung des Ausführungskanals. Die Haarwurzeln und die Talgdrüsen füllen sich immer mehr mit Hornmaterial an. Es kommt zu einer Infektion durch Bakterien.

Die Talgdrüse entzündet sich und Eiter sammelt sich in der Talgdrüse an. Im weiteren Verlauf kommt es irgendwann zum Zerreißen der Talgdrüsenzyste. Die Entzündung breitet sich im Gewebe aus und die Schweißdrüsen werden in die Entzündung mit einbezogen. Es entstehen schmerzhafte Geschwüre, Abszesse und im späteren Verlauf Fisteln.

Als nicht selten chronisch-rezidivierende Erkrankung kann die Acne inversa auch eine erhebliche psychische Belastung für den Betroffenen darstellen. Die entzündlichen Effloreszenzen und Vernarbungen werden als stigmatisierend empfunden, eine chirurgische Sanierung (vgl. Therapie) ist mit Fehlzeiten am Arbeitsplatz verbunden. In Folge können zum Beispiel der Verlust des Arbeitsplatzes mit anschließender Erwerbslosigkeit, sozialer Rückzug und Depressionen auftreten.