Lymphödeme und chronische Wunden treten oft gemeinsam auf. Dabei ist das Lymphödem selten die direkte Ursache für eine Wunde – aber es wirkt wie ein unsichtbarer Bremsklotz im Heilungsprozess
Stuhlinkontinenz ist auf Intensivstationen kein Randphänomen, sondern ein hochrelevantes klinisches Problem. Mit einer Prävalenz von bis zu 78 % bei Intensivpatienten und einer Inzidenz von Durchfällen unter enteraler Ernährung von bis zu 60 % stellt sie Pflege, Medizin und Wundmanagement täglich vor große Herausforderungen.
Der klassische Ablauf aus Hausarzt, Pflegedienst und regelmäßiger häuslicher Versorgung gerät zunehmend unter Druck. Besonders deutlich zeigt sich das in der ambulanten Wundversorgung – dort, wo alternde Bevölkerung, Fachkräftemangel und lange Wege unmittelbar aufeinandertreffen.
In der aktuellen fachlichen Diskussion zeigt sich ein klarer Trend: weg von isolierten Behandlungsansätzen, hin zu vernetzten, spezialisierten und ursachenorientierten Versorgungsmodellen.
Eine aktuelle Entwicklung aus dem Bereich der Bioelektronik zeigt einen innovativen Ansatz: eine dehnbare, hautkonforme Sensorplattform zur kontinuierlichen Glukosemessung direkt im Wundumfeld.
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