Atypische Wunden sind selten, werden aber in der klinischen Praxis regelmäßig übersehen oder zu spät erkannt. Bestimmte klinische Hinweise können früh darauf aufmerksam machen, dass eine Wunde nicht in das gewohnte diagnostische Schema passt.
Ein gutes Dekubitus-Assessment ist kein Verwaltungsakt. Es ist klinische Entscheidungsunterstützung, Präventionsinstrument und Kommunikationsgrundlage zugleich – interprofessionell, dynamisch und patientenzentriert.
Es stellte sich insbesondere die Frage: Wie kann eine kontinuierliche Kompression sichergestellt werden, wenn Pflegekräfte nicht permanent verfügbar sind und die Patientin Bandagen nicht selbst anlegen kann?
Der 11. Wunddialog des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) am 27. Februar 2026 in Berlin bot ein offenes Forum, um Ursachen, Defizite und konkrete Lösungsansätze für die Versorgung chronischer Wunden zu diskutieren.
In der klinischen Wundversorgung stehen wir täglich vor der Herausforderung, Wunden nicht nur zu versorgen, sondern auch infektiöse Komplikationen frühzeitig zu erkennen, zu begrenzen und zu behandeln. Genau dort setzen DACC‑beschichtete Wundverbände an.
In einer Fallbeobachtung wurden zwei ältere Patienten mit lang bestehenden, infizierten Wunden zusätzlich zur Standardversorgung täglich mit einem Lactobacillus-haltigen Pulver behandelt. Erfolgreich!
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